Story

Herzlich Willkommen bei den Dalmatinern von Beta-Omikron (CDF) und seit 2014 auch von Dalmatian Castle (DDC).

(Beta Omikron kommt aus dem giechischen Alphabet und steht für die Anfangsbuchstaben von Barbara Oberüber)

Wir leben nun seit fast 20 Jahren mit unseren getupften Freunden zusammen und haben keine Minute davon bereut. Angefangen haben wir mit einer weiß-braunen Hündin (Ipsy von Abasko), aus Liebe zu Hunden im Allgemeinen und großem Interesse speziell an Dalmatinern. Bald folgte unsere 2. Hündin (Bella von der Pikardie) als Gesellschaft für unsere Ipsy und damit jeder von uns seinen “eigenen” Hund hatte. Wer zu welchem Hund gehörte entschieden in erster Linie unsere getupften Lieblinge. Dabei kam es natürlich auch zu opportunistischen Entscheidungen. Schließlich haben wir zu jeder Zeit ein Rudel, ein Team gebildet.

Nach ersten Erfahrungen mit unseren Hunden wollten wir natürlich auch voller Stolz uns mit Gleichgesinnten treffen. Da in unserer Gegend nur wenige Dalmatiner lebten haben wir uns den Berliner Dalmatinerfreunden angeschlossen und regelmäßig die Treffen in Kleinziethen auf dem Hundeplatz besucht. Erfahrene Aussteller lehrten uns die Regeln für das Hundehandling auf Ausstellungen und weckten so das Interesse es doch einmal selbst zu versuchen. Gesagt getan. Wir begannen auf Ausstellungen unsere beiden Damen vorzuführen. Natürlich waren unsere Hunde die allerschönsten und nur wirklich gute Richter konnten diese Qualität auch erkennen.

Unsere Bella war nicht sehr davon begeistert auf Ausstellungen präsentiert zu werden und teilte uns dies in Berlin dadurch mit, daß sie sich vor dem Richter auf den Rücken legte und nicht dazu zu bewegen war wieder von uns im Ring herum geführt zu werden. Wir haben dieses Signal sofort akzeptiert und ihr weitere Ausstellungsversuche erspart. Sie hütet ab sofort das Haus, den Garten und vor allem das Sofa. Alle waren zufrieden und sie war glücklich.

Erste Ausstellungserfolge und -erfahrungen mit unserer Ipsy weckten vor allem bei Herrchen den Wunsch nach mehr. Zwischenzeitlich waren wir auch Mitglied im gößten deutschen Dalmatinerverein (DDC) geworden. Eine Anzeige eines holländischen Züchters in der Clubzeitung weckte unser Interesse. Vereinsfreunde erzählten uns, das dies ein bekannter erfolgreicher Züchter wäre der sehr gute Hunde züchtete. Wir nahmen als erstmalig Kontakt mit Jorge Fatauros vom Starlong Zwinger in Amsterdam auf. Ein Besuchstermin war schnell vereinbart und ab ging es nach Holland. Der erste Besuch diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen. Haben Sie Erfahrungen mit Hunden? Warum wollen Sie einen Hund von mir? Was haben Sie mit dem Hund vor? Was passiert wenn der Hund sich nicht Ihren Vorstellungen gemäß entwickelt? Was machen Sie beruflich? Viele Fragen, viele Antworten.

Natürlich wurden bei diesem ersten Besuch (2001) auch die Welpen besichtigt. Wie üblich haben wir sie alle sofort in unsere Herzen geschlossen. Zumindest Herrchen war meilenweit davon entfernt irgendeine rationale Entscheidung treffen zu können. Er hätte sofort alle Welpen mit nach hause genommen. Zum Glück war dies nicht möglich und alle Seiten erhielten ausreichend Bedenkzeit.

Ein oder 2 Wochen später erfolgte der 2. Besuch. Die Welpen waren kräftig gewachsen und wirkten noch begehrenswerter. Als Züchter war Hr. Fatauros besonders daran interessiert, das seine Hunde (und damit auch sein Zwingername) auf Ausstellungen präsentiert werden. Dies traf sich mit unseren Plänen. Anscheinend hatten wir einen zufriedenstellenden Eindruck hinterlassen, so das der Züchter uns einen von 2 Rüden zusagte. Die endgültige Auswahl sollte ein holländischer Züchter und Aussteller haben. Interessehalber sollten wir sagen welchen der beiden wir nehmen würden. Wie so oft entschied sich meine Frau für Nr. 1, ich für Nr. 2. Damit waren wir für die endgültige Entscheidung völlig offen. 10 Tage später entschied sich der holländische Züchter für Nr. 1, wir erhielten die Zusage für Nr. 2.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Hunde noch keinen Namen und wir konnten den Namen innerhalb der vom Züchter vorgegeben Regeln selbst festlegen. Alle Ausstellungshunde dieses Züchters haben 3 “S” im Namen, wobei das erste “S” für den Zwingernamen “Starlong” steht. Wir entschieden uns für den Namen “Starlong Silver Shadow“. (Übrigens die Nr.1 erhielt den Namen “Starlong Selective Stainer”).

Wir hatten viel Freude mit unserem Shadow, wobei aus beruflichen Gründen der Schwerpunkt der Erziehung bei meiner Frau lag. Hierfür an dieser Stelle nochmals !!Herzlichen Dank!!. Shadow entwickelte sich prächtig und machte dem Namen Starlong alle Ehre und uns sehr viel Freude. Bei ca. 140 Ausstellungen gewann er zu über 50% seine Klasse. Er erzielte Erfolge in 11 europäischen Ländern, wurde Champion in 6 Ländern und internationaler Champion. Er war sicherlich in seiner aktiven Zeit einer der auf Ausstellungen erfolgreichsten Rüden Deutschlands und Europas. Über 60.000km kreuz und quer durch Europa lassen den Aufwand erahnen, den wir mit frohem Herzen auf uns genommen haben. Wir bereuen keinen Tag und erinnern uns mit Stolz an viele Ausstellungen, auf denen wir nicht nur Erfahrungen, sondern international auch viele Freunde und Bekannte gewonnen haben. Darüber hinaus war Shadow natürlich auch als Deckrüde im Einsatz und hat viele, zwischenzeitlich auch sehr erfolgreiche Nachkommen.

Unsere Ipsy erlag im Alter von 6 Jahren (2003) einem Herzleiden, so daß Shadow und Bella allein unsere Begleiter blieben. Zwischenzeitlich hatte sich eine freundschaftliche Verbindung zu den Besitzern des Starlong-Zwingers (Jorge Fatauros und Ida Zimmermann) in Amsterdam gebildet. Aus beruflichen und vor allem privaten Gründen wollten beide die Zucht von Dalmatinern einstellen. Ein letzter Wurf war noch geplant und wir wollten als Ersatz für unsere Ipsy eine Hündin aus diesem Wurf. So kam Weihnachten 2003 unsere Sunny (Starlong Smiling Sun) in unser Haus.

Mit Sunny kamen auch erste Gedanken daraufhin auf, es selbst doch einmal mit dem Züchten zu versuchen. Wir hatten zwischenzeitlich viel Erfahrung und Kenntnisse gesammelt und fühlten uns durchaus in der Lage den Schritt ins Züchterleben zu wagen. Bereits 2002 hatten wir aus einer momentanen Laune heraus einen Zwingernamen (Beta-Omikron) angemeldet.

2008 war es dann soweit. Im April lag unser A-Wurf im Körbchen. 1 Hündin und 4 Rüden. Unsere Sunny wickelte alles perfekt ab. Wir waren wesentlich nervöser als unsere Sunny. Es war bewundernswert wie die Natur ihre Wesen mit Instinkten und Kenntnissen ausgestattet hat. Das Wunder der Geburt hat uns sehr beeindruckt. Alles verlief ohne jegliche Komplikationen und auch die Aufzucht verursachte keinerlei ernsthafte Schwierigkeiten. Der schlimmste und belastenste Moment war der Zeitpunkt an dem die Welpen zu Ihren neuen Familien kamen. Wir haben alles getan um sicherzustellen, daß sie in dauerhaft gute Hände kamen. Leider ist im Lauf der Zeit der Kontakt verloren gegangen. Nur mit den neuen Besitzern der Hündin (Aika, heute Aimy) haben wir noch regelmäßigen Kontakt. Zumindest in diesem Fall wissen wir, das man es nicht hätte besser treffen können. Aimy ist der ungekrönte Star im Kreise von Bewunderern, die ihr eine perfektes Hundeleben ermöglichen. Dies macht auch uns sehr glücklich.

2010 folgte unser B-Wurf. 3 Hündinnen und 1 Rüde. Leider verlief die Geburtsphase nicht so glatt wie beim ersten Wurf, so daß die zuletzt geborene Hündin frühzeitig an den Folgen der Geburt verstarb. Mutter und der Rest des Wurfes sind aber wohlauf und haben sich prächtig entwickelt. Der Rüde ist in guten Händen bei einer Familie mit 2 Kindern und hat einen ganzen Bauernhof für sich alleine. Bei den beiden verbliebenen Hündinnen konnten wir uns wieder nicht entscheiden, welche von ihnen wir abgeben sollten und welche bei uns bleibem sollte. (Unsere alte Bella war zwischenzeitlich Ende 2009 verstorben. Sie fehlt uns sehr!) Gute Freunde gaben uns den Rat: Ihr habt Platz, also wartet ab wie sie sich entwickeln und entscheidet später. Der erste Teil des Ratschlags war sicherlich gut. Aber wir können mit Sicherheit keinen Hund abgeben, der 1 Jahr und länger bei uns war. Das sind Familienmitglieder die untrennbar mit uns verbunden sind. Daher sind wir nun zu viert.

Shadow und Sunny sind zwischenzeitlich in den Ruhestand getreten und bewachen erfolgreich Haus, Garten und Sofa. Besonders Letzgenanntes hat ihre volle Aufmerksamkeit. Starlong Smiling Sun ist mittlerweile Deutscher Veteranen-Champion.                                 

Unsere beiden jungen Damen (Beta-Omikron’s Baccara Rose und Beta-Omikron’s Belamie) entwicklen sich prächtig und haben regelmäßig Erfolge auf Ausstellungen errungen. Beide sind Jugendchampions-Club und Baccara sogar deutscher Jugendchampion VDH. Im September 2011 bestanden beide die Zuchtzulassungsprüfung mit Bravour und sind ohne Einschränkung zur Zucht zugelassen.                                         Im Alter von knapp 2,5 Jahren erhielten Belamie und Baccara beide die Titel: Deutscher Champion VDH, Deutscher Champion Club, Polnischer Champion. Belamie ist seither zusätzlich   Polnischer Landessieger und Internationaler Champion.                                             

6 Welpen erblickten am 13. April 2013 aus der Verpaarung unserer Champion-Hündin Belamie mit dem Multi Champion Solbos Kayo das Licht der Welt. Mitte Juni hatten sie das Abgabealter von 8 Wochen erreicht. Bald darauf sind sie zu ihren neuen Familien gezogen. Alle haben wunderbare Familien bekommen und das zu wissen und zu sehen ist für uns das größte Geschenk. Wir haben noch Kontakt zu den Familien und freuen uns über die gute Entwicklung der “Kleinen”.

Das Jahr 2013 ging traurig zu Ende. Unser geliebter Starlong Silver Shadow ist mit fast 13 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Er bleibt für uns unvergesslich – er war eine absolute Ausnahmeerscheinung- ein großes Geschenk.

Stand: Januar 2014

 

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